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Neueröffnung der LBS-Voitsberg am 20. September 2005 durch Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder
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Rosen für den Neubeginn
Gestern wurde in Voitsberg die umgebaute Landesberufsschule eröffnet. 750 Elektriker-Lehrlinge bekamen moderne Laborarbeitsplätze.
ANDREA KRATZER (KLEINE ZEITUNG, am 21.09.2005)
Eine der modernsten Ausbildungsstätten für Elektro- und Medientechnik bundesweit, vielleicht sogar international“, streuten Dieter Johs und Axel Justin, die Geschäftsführer der Landesimmobiliengesellschaft, der Landesberufsschule Voitsberg Rosen. Nach zweimonatigem Umbau unter „Starkstrom“, der erst kürzlich abgeschlossen wurde, fand gestern die feierliche Neueröffnung der Räumlichkeiten statt.
„Für uns ist das eine große Umstellung. Bisher hatten wir Mädchen, derzeit nur noch Burschen. Es ist ein sehr, sehr schöner Tag für uns“, meinte Direktor Johann Hiden zum neuen Ausbildungszweig Elektro- und Medientechnik. „Vorher fand der Unterricht teilweise unter schwierigen Umständen entweder im Container oder auf dem Gang statt“, spielte Hiden auf die beengten Platzverhältnisse in Eibiswald an, die dazu führten, dass ein Teil der Jugendlichen nach Voitsberg verlegt wurde. „Jeder Schüler hat nun einen eigenen Schultisch und einen Laborarbeitsplatz. Von der Improvisation können wir zu einer hochwertigen Ausbildung übergehen“, so Hiden, der allen Verantwortlichen für diese Entscheidung dankte.
Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder verwies darauf, dass die ersten Konzepte noch aus der Ära ihres Vorgängers Herbert Paierl stammten. Insgesamt fließen 78,8 Millionen Euro in das Berufsschulkonzept: „Grob in Schilling umgerechnet nenne ich das die Berufsschulmilliarde.“ Blumen hagelte es übrigens auch noch für Edlinger-Ploder: Die Schüler der ersten Klasse betätigten sich als Rosenkavaliere.